Nach einem Vergleich mit einer reinen Weste ins Jubiläums-Jahr

Zufällig, sehr kurz vor dem 40. Geburts-Tag der Schule, kam es zu einem Vergleich vor der Staatsanwaltschaft Lenzburg, wo zwei hohe Persönlichkeiten der RSS Aargau und Auguste Gardien (Namen geändert; eigentliche Namen der Redaktion bekannt) einige ihrer Taten der Vergangenheit verglichen, um gewisse Schlüsse oder Erkenntnisse daraus zu ziehen, die in so genannten ‘Entschuldigungs’-Schreiben verfasst und unterschrieben der ‘Gegenpartei’ ausgehändigt wurden. Diese Schreiben enthalten Bekenntnisse dieser Persönlichkeiten und dieses Auguste Gardien zu mittlerweile unbestrittenen Facts und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben haben.

Die Schreiben, die von der Empfängerpartei vor dem Versenden akzeptiert, als mindestens annehmbar befunden wurden, werden hier veröffentlicht und weniges meer (und bei Bedarf noch meer).

Menschen, die eigene Fehler eingesehen haben, die für sie gerade stehen, die die Konsequenzen auf sich nehmen, die sich aus ihnen ergeben, die so Verantwortung für sie übernehmen, Menschen, die weiter das Herz haben, für sie um Entschuldigung zu bitten, dürfen ‘Persönlichkeiten’ genannt werden, ‘an denen sich Kinder orientieren können’.

Aus nichts kann man meer lernen, als aus Fehlern der Vergangenheit. Dazu sind Fehler da, um aus ihnen in der Gegenwart für die Zukunft zu lernen.
Rudolf Steiner (auch) dazu:

“Das Künftige ruhe auf Vergangenem
(ein fehlerhaftes Verhalten von früher ist so ein Vergangenes)

Vergangenes erfühle Künftiges
(im Fehler also liegt das Potential, seine Zukunft zu sehen, zu finden)

Zu kräftigem Gegenwartsein …”
(Lust, Kraft, Mut kommt einem dann zu. Woher nur? Aus dem Geiste!)

‘Entschuldigungs’-Schreiben I:

Dienstag, 27. März 2018, KW 13 Schulpost Nr. 26 2017/18

Mitteilungen

Richtigstellung
In der Schulpost Nr. 6 vom 20. September 2017 wurde über das Arealverbot*** (siehe Anhang) für Augustine und Auguste Gardien informiert. Aufgrund der Wortwahl entstand der Eindruck, Augustine Gardien hätte verbale und schriftliche Angriffe auf Mitglieder des Schulvereins ausgeübt. Dies möchten wir hier berichtigen. Augustine Gardien hat keine Schulvereinsmitglieder verbal oder schriftlich angegriffen. Wir bitten für diese falsche Formulierung um Entschuldigung und hoffen, dass der damalige Schulpostbeitrag keine weiteren negativen Konsequenzen für Frau Gardien zur Folge hatte. Ansonsten erklären wir uns bereit, mit allfälligen Dritten ins Gespräch zu kommen um die Sachlage richtig zu stellen.
Persönlichkeit I und Persönlichkeit II, für den Vorstand

Anhang (Text des Arealverbots***): “Als Konsequenz auf die anhaltenden verbalen und schriftlichen Angriffe auf Mitglieder unserer Schulgemeinschaft hat der Vorstand ein Haus- und Arealverbot für Herrn Auguste Gardien und Frau Augustine Gardien ausgesprochen.”
Man könnte jetzt meinen, Auguste Gardien hätte einfach all diese verwerflichen Dinge nun alleine getan, die da erwähnt werden. Man müsste das aber prüfen, ob das tatsächlich so wäre. Würde man das tun, käme erstens heraus, dass Auguste Gardien nicht anhaltend Mitglieder verbal angegriffen hat, es würde heraus kommen zweitens, dass er zwar tatsächlich anhaltend – nicht irgend welche, sondern im wesentlichen nur hohe Persönlichkeiten – Mitglieder angegriffen hat, es würde heraus kommen aber, dass er das tatsächlich darf, weil man sich als statusschwacher in der Schweiz – die Meinungsäusserungsfreiheit erlaubt einem das – gegen schlechte Behandlung durch statusmächtige zur Wehr setzen darf, notfalls anhaltend und UNGEHINDERT nb. (Grundrechte der Schweiz. Bundesverfassung, Artikel 16)

 

‘Entschuldigungs’-Schreiben II:

Logo der RSS Aargau Schafisheim, 27. März 2018

Liebe Augustine Gardien und lieber Auguste Gardien,

Die RSSAG hat bei der KESB Gefährdungs-Meldung vom 8. 12. 2016 Fehler begangen.
Beim Informationsgespräch hätte Augustine Gardien gefragt werden müssen, ob sie damit einverstanden ist, dass geschrieben wird “die Mutter begrüsse es, dass abgeklärt würde, ob ihr Sohn einen Beistand bräuchte”. Nur dann wäre dies eine vertretbare Aussage gewesen. Dieses Einverständnis wurde bei Augustine Gardien aber nicht eingeholt.
Zweitens wurde über Auguste Gardien falsch geurteilt: “er wäre psychisch sehr deutlich labil”. Ein solches Urteil darf nicht als Feststellung geäussert werden ohne medizinische Abklärungen. Zudem handelt es sich um ein Fehlurteil, denn bei Auguste Gardien wurde nie eine psychische Labilität diagnostiziert.
Die Formulierungen in der KESB Meldung haben beim Ehepaar Gardien zu grossem Unmut und Empörung geführt. Der Vorstand der RSSAG bittet Augustine und Auguste Gardien mit diesem Schreiben um Entschuldigung. Es ist ihm bewusst, dass eine frühere Aufarbeitung dieses Problems hätte erfolgen müssen. Es war nicht die Absicht des Vorstandes oder der Schulleitung, zu verleumden.

Für den Vorstand mit hoffnungsvollen Grüssen:
Persönlichkeit I und Persönlichkeit II

(Der Vorstand deutet hier an, dass es Sinn macht, Probleme frühzeitig anzugehen. Er erklärt ebenfalls, dass es nicht seine Absicht ist, zu verleumden. – Man darf davon ausgehen, dass das für alle Zukunft an dieser Bildungsstätte für Kinder so sein wird.
Man kann sich allerdings fragen, warum sie schreiben, der Vorstand oder die Schulleitung hätte nicht die Absicht gehabt zu verleumden. Glauben sie, wir Gardiens hätten ihnen das zugetraut, absichtlich zu verleumden?
Das unterschriebene Original dieses Schreibens ist wie das folgende auch im Besitze der Redaktion und könnte da von dem, der ‘es nicht glauben kann’, auf Richtigkeit überprüft werden.
Ebenso kann bei der Redaktion das Original der Gefährdungsmeldung an die KESB eingesehen werden mit den Original-Sätzen, auf die sich die zwei Persönlichkeiten in ihrem ‘Entschuldigungs’-Schreiben stellvertretend für die, die sie eigentlich verantworten, beziehen, die schon echte Verleumdungen darstellen. Ungewollte, unabsichtliche allerdings, wie beim Arealverbot auch – siehe oben / ‘Entschuldigungs’-Schreiben I – , wobei man sich da aber dann schon fragen darf: Wie kommt es zu unabsichtlichen Verleumdungen und in dieser Menge?
Auf der Redaktion kann auch erfahren werden, wie sich die Staatsanwältin und die Fachrichterin der KESB zu dieser Gefährdungsmeldung geäussert haben, wie dezidiert, wie kein Blatt vor den Mund nehmend, wie konsequent, wie unmissverständlich.
Man kann davon ausgehen, dass dieses ‘Entschuldigungs’-Schreiben auch mit dem Lehrerkollegium besprochen wird, auch, weil, als die Gefährdungsmeldung damals gemacht wurde, längst nicht alle Lehrer von dieser überzeugt waren und nun im Nachhinein recht bekommen. – Wieso soll Gardiens Sohn allenfalls einen Beistand erhalten? Das fragten sich viele wohl. Weshalb soll er in seinem Kinds-Wohl gefährdet sein? Ausgerechnet er?)

 

‘Entschuldigungs’-Schreiben III:

Schafisheim, 27. März 2018

Liebe Persönlichkeit I,

ich bitte um Entschuldigung für das irreführend verwendete Wort “Betrüger”, wobei ich meine Schuld darin sehe, dass ich nicht berücksichtig habe, dass unter dem Wort “Betrüger” auch das verstanden werden könnte von dritten, die es lesen, was ich nicht gemeint habe, nämlich, dass es sich um einen Menschen handelt, der einen strafrechtlichen Betrug begangen hat, der also an einem andern, an andern sich bereichert hat zu deren Nachteil oder der eine Ehe verbrochen hat, dadurch dass er seinen Ehepartner mit einem andern betrogen hat usw., der also einen andern übers Ohr gehauen hat salopp ausgedrückt.
Diese Schuld wiegt schwer und ich bitte für diese Schuld um Verzeihung und biete an, sollte dir durch diese meine Schuld ein Schaden entstanden sein, dass ich mit allen Menschen, die da beteiligt sind, ins Gespräch komme, um die Sache zu (er)klären, sie nach Möglichkeit wieder gut zu machen.
Herzwarm, Auguste Gardien

PS: Mit ‘Betrüger’ habe ich nur einen Menschen gemeint, der sich selbst betrügt, belügt. (der schrieb, “er würde dem Vorstand und der Schule weiterhin seine Dienste in Liebe und Demut anbieten”/Klammer: Anm. d. Red.)

Fazit:

Es kann nach diesem Vergleich kurz vor dem 40. Geburtstag der RSS Aargau, bei dem hohe Persönlichkeiten der Schule und Auguste Gardien in der Vergangenheit vorgefallene Tatsachen verglichen haben, gesagt werden,
dass Augustine Gardien 1) nie Mitglieder der Schulgemeinschaft verbal angegriffen hat,
dass sie 2) nie Mitglieder schriftlich angegriffen hat, es kann konstatiert werden,
dass sie 3) schon gar nie anhaltend Mitglieder verbal oder schriftlich attackiert hat, auch,
dass Augustine Gardien 4) nie gesagt hat, sie fände es positiv, dass für ihren Sohn bei der KESB Lenzburg abgeklärt würde, ob er einen Beistand bräuchte (nb ohne dass je mit dem Vater des Sohnes, des Ehemanns der Mutter darüber gesprochen wurde); es darf weiter festgestellt werden,
dass Augustine Gardien 5) keinen psychisch sehr deutlich labilen Ehemann hat – der war damals und ist (?) heute vielmehr ziemlich stabil agil doch – ,
dass sie 6) auch keinen Mann hat, der partiell erziehungsunfähig ist, weshalb sein Sohn einen Beistand bräuchte; es kann ebenfalls gesagt werden,
dass Augustine Gardien 7) keinen Mann ‘hat’, der anhaltend verbal Mitglieder angreift,
dass sie 8) auch keinen Mann ‘hat’, wie ihn hohe Persönlichkeiten der Schule für sie wohl wünschen, der sich nicht zur Wehr setzt gegen falsche Behandlung durch sie,
dass sie 9) auch nie versteckte Tonaufnahmen an Gesprächen mit hohen Persönlichkeiten der RSS Aargau gemacht oder zugelassen hat, was ihr wie alles Vorherige – ganz gewiss nur aus Versehen – nachgesagt wurde von einigen hohen Persönlichkeiten der RSS Aargau.

Augustine Gardien hat von ALL DEM, was ihr – nur aus Versehen, gewiss nie in böser Absicht, aber dennoch eben in erschreckenden (?) Masse – nachgesagt oder angedichtet und was über sie verbreitet wurde, NICHTS, gar NICHTS je getan, gehabt oder gesagt. Der Vergleich bei der Staatsanwaltschaft Lenzburg brachte das ans Licht des Tages.
Der Vergleich hat neben anderem auch gezeigt, dass Augustine Gardien eigentlich doch ganz ok ist, dass sie weder wegen ihres Ehemannes zu bedauern – diese Ehe gedeiht übrigens prächtig – noch wegen dubioser Geschäfte zu verdächtigen ist, dass ihr ebenfalls eigentlich nicht von einer hohen Persönlichkeit der Schule (siehe * unten), schriftlich gesagt werden muss, wie sie sich zuhause ihrem Mann gegenüber zu verhalten hat, dass sie ihm nämlich bei seinem Tun gemäss dieser sehr hohen Persönlichkeit, salopp ausgedrückt, auf die Finger schauen und notfalls klopfen müsse, ‘ob sie wolle oder nicht’ (Zitat dieser hohen Persönlichkeit: im Original steht ‘will’), damit nichts Unerwünschtes für ‘die Schule’ sich ergeben kann durch ihres Gatten Aktionen.
* eine Persönlichkeit, die über sich selbst sagt, dass sie der Schule ihre Dienste in Liebe und Demut anbietet

Es sei hier erinnert an das Erziehungsziel jeder Steinerschule: Erziehung zur Freiheit heisst es, zur selbstbestimmten Lebensführung, wobei da jeder immer selbst entscheidet, was er/sie für richtig hält, dass ER/SIE es tun WILL.

Augustine und Auguste Gardien haben selbst beide keine Steinerschule besucht. Mag sein, dass sie es so nicht zu einem souveränen Handeln aus Freiheit gebracht haben, weshalb diese hohe Persönlichkeit, obgleich auch kein Steinerschüler, wohl auf die Idee kommen konnte, ihnen beiden die Freiheit (in Liebe und Demut) prinzipiell abzusprechen, die Freiheit, das zu tun, was SIE selbst FÜR RICHTIG HALTEN, dass es getan werden WILL durch sie. – Was würde wohl Rudolf Steiner dazu sagen, der Verfasser der wegweisenden ‘Philosophie der Freiheit’, dieses den Weg weisenden Buches, wenn man ‘Freiheit’ von Grund auf verstehen will? Dieses Buch soll gemäss Steiner meditativ erarbeitet werden. – Einer tat es. Über Jahr(zehnt)e.

Nun aber, nach diesem Vergleich und ‘seinen selbstkritischen Erkenntnissen’, ist alles gut! Westen sind rein gewaschen.
(Alle alles belegenden Belege sind im Besitz der Redaktion und können unter Umständen eingesehen werden, z.B., wenn da jemand irgend etwas von dem Angeführten nicht für möglich halten könnte.
Auf der Redaktion ist auch Gardiens neunseitige Anklageschrift gegenüber zwei hohe Persönlichkeiten der RSS Aargau wegen mehrfacher Verleumdung/übler Nachrede einzusehen, auf die sich die Staatsanwältin stark bezogen hat. Die Gefährdungsmeldung an die KESB war nämlich gar nicht Gegenstand dieser Anklage. Sie wurde nur als ein Beispiel angeführt in der Anklage, das zeigen mag, weshalb es schon gerechtfertigt ist, dass man anhaltend hohe Mitglieder der RSS Aargau angreifen darf, argumentativ angreifen darf nur selbstverständlich. Dieses Ansinnen war nun erfolg-gekrönt.)